Mit der Einführung von Safe Zones und dem Berechnungsmodell Total Time to Safety (TTS) wird eine neue Art der Sicherheitsorganisation vorgestellt. Organisationen können nun definieren, messen und steuern, wie schnell Menschen Sicherheit erreichen können – noch bevor ein Vorfall eintritt, so Intrasenze.

In der Sicherheitsbranche war die Rolle von Sicherheitskräften lange auf den Notfalleinsatz ausgerichtet – ausgeschickt zu werden, wenn bereits etwas geschehen ist. Mit Safe Zones werden Menschen, Sensoren und Organisationen in einem gemeinsamen digitalen Lagebild verbunden. Wenn ein Vorfall eintritt, wird automatisch eine Sicherheitszone erstellt, in der die richtigen Akteure in Echtzeit zusammenarbeiten können – mit klaren Informationen darüber, wo das Ereignis stattfindet, wer betroffen ist und wie sich die Situation entwickelt.

Analysiert, ob das Ziel erreichbar ist

Das bedeutet laut Intrasenze, dass Sicherheitskräfte schneller und präziser handeln können. Statt lediglich eine Ressource zu sein, die nach einem Alarm ausgeschickt wird, können sie von Anfang an ein integraler Bestandteil der operativen Sicherheit der Organisation werden. Das Neue an dem Modell ist, dass Organisationen selbst definieren können, wie schnell Menschen in verschiedenen Umgebungen Sicherheit erreichen können sollen.

Mithilfe des Berechnungsmodells Total Time to Safety (TTS) kann jede Organisation ein Ziel festlegen, wie schnell Hilfe eintreffen oder die Situation unter Kontrolle sein soll. Das System analysiert anschließend die Ressourcen, Rollen und Alarmketten der Organisation, um aufzuzeigen, ob das Ziel erreichbar ist – und was erforderlich ist, um es zu erreichen.

Proaktivere Sicherheitsarbeit

In der Praxis bedeutet dies einen Wandel von einem reaktiven Ansatz – bei dem Ressourcen erst ausgeschickt werden, wenn der Alarm bereits ausgelöst wurde – hin zu einer proaktiveren Sicherheitsarbeit, bei der Organisationen ihre Reaktion im Voraus planen und organisieren können, so Intrasenze.

– Mit Safe Zones können Sicherheitsakteure proaktiver arbeiten. Sicherheitskräfte werden nicht nur zu einer Reaktion, sondern zu einem Teil der operativen Sicherheit in Echtzeit, sagt Intrasenze-CEO Tony Fahlström.

Die Markteinführung markiert zudem, dass die patentierte Methode hinter Safe Zones nun vollständig in die Lösung implementiert ist. Das bedeutet, dass die Lösung jetzt marktreif ist und eine vollständige Einführung beginnt – zunächst in Schweden und Spanien.

Safe-zone Intrasenze

Durch die Kombination von Safe Zones mit TTS können Organisationen nicht nur eine operative Sicherheitszone aktivieren, wenn etwas passiert – sondern auch analysieren und steuern, wie schnell Menschen Sicherheit erreichen können, noch bevor ein Vorfall eintritt.

Veröffentlicht auf Security Worldmarket (auf Schwedisch)